Stichwort Beschreibung
Haar: besteht aus Unterwolle und Deckhaar, je nach Beschaffenheit unterscheidet man zwischen Lang-, Kurz-, Glatt-, Rauh-, Draht-, Stock-, Zott-, Stichel oder Kraushaar.
Harlekin: durch Merlefaktor gescheckte Hunde (z.B. Berger de Pyrenées)
Haarfarbe: Einfarbige und mehrfarbige Hunde. Alle anders als weiss gefärbten Hunde sind farbig (engl. coloured). Man unterscheidet: 
1. Grundfarbe (vorherrschende Farbe).
2. Markenfarbe (hellere oder verschiedene Farben an Augen, Fang, Kehlrand, Buggelenken, Innenseiten der Läufe und Waidloch). 
3. Zeichnung (Scheckung, Wolkung, Schattierung). 
4. Abzeichen (Verkleinerung der Markenfarbstellen und Weisswerden bestimmter Haarbezirke; Dreifarbigkeit der Abzeichen sind z. B. Kennzeichen der schweizerischen Sennenhunde).
Hasenpfote: ovale, flach geformte Pfoten
HD: Hüftgelenkdysplasie, Fehlformung der Hüftgelenke
Hetzhunde: Kynologische Bezeichnung für hetzende hunde wie Windhund, Windspiel, etc.
Hinterhand: Hinterläufe, Keulen und Hüften
Hinterhauptbein: nach hinten stehende Fortsetzung der Scheitelleiste des Schädels
Hitze: auch Läufigkeit, Deckbereitschaft der Hündinnen (meist im 6 Monatezyklus während ca. 14 Tagen) 
Hosen: lange Haare an der Rückseite der Keulen
Hundesteuer: vom Hundehalter jährlich zu entrichtende Abgabe für Hunde ab einem gewissen Alter (oft 6 Monate) 
Hundstage: Zeitraum 23. Juli bis 23. August
Inzestzucht: Paarung nahe verwandter Tiere
Isabellen: Isabellfarbige Hunde, z.B. gelblich-grauer Mops
Karpfenrücken: hochgewölbter Rücken
Katastrophenhunde: Hunde für den Einsatz zum Finden von Personen unter Trümmern oder Vermissten, im Gelände ausgebildete Hunde mit Prüfung (Typen siehe unter Diszipline)
Katzenpfote: geschlossene runde Pfote mit gewölbten Zehen
Kehlhaut: loses Fell an der Halsunterseite, auch Kehlwamme genannt.
Keule: Oberschenkel (hintere Beine)
Kippohr: aufrecht stehendes Ohr mit nach vorne kippender Spitze
Knopfohr: hoch angesetztes, nach vorn fallendes, am Kopf dicht anliegendes Ohr.
Kondition: Körperverfassung, ist abhängig von Fütterung, Haltung und Training.
Konstitution: von der Anlage und den Umwelteinflüssen bestimmte Verfassung, abhängig von Art, Rasse, Geschlecht und den äusseren Gegebenheiten.
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Körung: Auswahl von Zuchttieren für die Rassezucht
Körperteile:

 

weitere siehe hier weitere Körperteile (franz, ital, engl, deutsch)

 


  1. Kehle
  2. Lefze
  3. Fang
  4. Nasenschwamm
  5. Nasenrücken
  6. Stop
  7. Schädel
  8. Genick
  9. Nacken
  10. Behang
  11. Widerrist
  12. Halsseite
  13. Schulter
  14. Oberarm
  15. Brustwand
  16. Rücken/Lendenpartie
  17. Rücken/Lendenpartie
  18. Rippenbogen
  19. Hüfte
  20. Kruppe
  21. Rute
  1. Rutenansatz
  2. Keule (Oberschenkel)
  3. Steissbeinhöcker
  4. Unterschenkel
  5. Sprunggelenkhöcker
  6. Hinterer Mittelfuss
  7. Fusswurzel
  8. Sprunggelenkwinkelung
  9. Rosenader
  10. Hinterlaufkehlung
  11. Unterschenkel
  12. Kniegelenk
  13. Flanke
  14. Unterbrust
  15. Ellbogenhöcker
  16. Ellbogenkehlung
  17. Vorderer Fusswurzelhöcker
  18. Vorderer Mittelfuss
  19. Unterarm
  20. Vorderbrust
Kruppe: das Hinterteil des Hunderückens vom letzten Lendenwirbel bis zum Rutenansatz; gebildet aus Kreuzbein, den beiden Beckenbeinen und den bedeckenden Muskeln.
Kuhhessigkeit: Fehlerhafte Stellung der Hinterläufe nach Art der Kühe; die Sprunggelenke liegen zu nahe beieinander; die Kniegelenke sind nach auswärts gedreht. 
Kupieren: Kürzen von Ohren (Ohren kupieren in der BRD seit 1.1.87 verboten) und Rute (Rute kupieren in der Schweiz verboten).
Kynologie: (gr. Kyon = Hund, logos = Lehre), die Wissenschaft vom Hund
Läufe: Beine des Hundes
Läufigkeit: Deckbereitschaft der Hündinnen, alle 6 Monate, siehe auch unter Hitze.
Langhaar: besonders langes Deckhaar, je nach Rasse mit oder ohne Unterwolle
Lawinenhund: speziell für das Suchen von Lawinenopfern ausgebildeter Hund (siehe Diszipline)
Lefzen: Lippen des Hundes
LOS: Livre des Origines Suisses, Schweizerisches Hundestammbuch 
Maske: meist dunkler pigmentierte Partie um den Fang oder dem Schädel
Merlefaktor: Erbanlagen, welche Farbverdünnung verursacht und Scheckung im Fell sowie teilweise oder ganz blaue Augen hervorruft.
Mondioring: Prüfen von Qualität der Dressur, genetische Eigenschaften, Verhalten und Führung des Hundes im sportlichen Wettkampf.
Molosser: Gruppe 2 der Rassen gemäss FCI
Nasenschwamm: vordere Nasenkuppe
Paatsama, Saki Prof. Saki Paatsama, Finnland, grosse Persönlichkeit der Veterinärmedizin
Paria: Haushund, der völlig sich selbst überlassen im und am Rande menschlicher Siedlungen lebt.
Passgang: gleichzeitige Vorwärtsbewegung beider Läufe einer Körperseite.
Pedigree: franz, siehe unter Stammbaum,  auch Name eines Hundefutters 
Phänotypus: äusseres Erscheinungsbild
Pigmente: im Körpergewebe vorkommende Farbstoffe
Ramsnase: stark gebogener Nasenrücken
Rasse: - Untergruppe einer Art, welche alle Individuen mit bestimmten Eigenschaften umfasst. 
- Einteilung der Hunde; z.B. gemäss FCI, welche ca. 360 Rassen mit Untervariationen bezüglich Grösse, Farbe, Haare, etc. unterscheidet. (Gruppe als übergeordneter Begriff). Siehe komplette Aufstellung unter FCI-Rassen
Rasseclub: Verein, welcher Züchter und Halter einer bestimmten Hunderasse angehören (Siehe Vereine
Reibegebiss:  vordere Schneidezähne, welche dicht aneinander reiben
Reinrassigkeit: Rassetypische Eigenschaften werden von reinerbigen Eltern weitervererbt. (Zuchtziel)
Ridge: Fellstreifen auf dem Rücken, wobei die Haare gegen die normale Haarwuchsrichtung stehen. (z.B. Rhodesian Ridgeback)
Rosenohr: Rückseite des Ohres nach innen gefaltet, so dass das Innere der Ohrmuschel sichtbar wird; oberer Teil des Ohres nach hinten gebogen. (z.B. Greyhound)
Robidog: In der Schweiz im Freien aufgestellte Kästen mit Plastikbeuteln zum Entsorgen des Hundekotes
Ruby: Englische Bezeichnung für den reinroten Schlag der Toy und der Cavalier King Charles Spaniels 
Rüde: männlicher Hund
Rute: Schwanz des Hundes
Scherengebiss: Schneidezähne des Unterkiefers liegen knapp hinter den Schneidezähnen des Oberkiefers (korrekter Zahnschluss).
SchH:
Schutzhund:
Schutzhund, Einteilung in Prüfungsstufen I, II, III (Siehe unter Diszipline)
Schlag: Gruppe von Hunden, die sich innerhalb einer kynologischen Rasse durch besondere Merkmale oder bestimmte Eigenschaften abhebt. (z.B. besondere Farbe oder Haarlänge)
Schnippe: weisser Strich direkt über dem Nasenschwamm bis zur Stirn (Shih Tzu)
Schnürenhaar: langes Haar, das sich abgestorben mit den nachwachsenden Haar verdreht und lange Schnüre bildet. (z.B. Puli, Kommondor)
Schur: das mit der Schere oder dem Scherapparat IN-Form-Schneiden des Haarkleides (z.B. Pudel)
SKG: Schweizerische Kynologische Gesellschaft, frz. FCS, siehe Vereine
Sozialisierung: im frühen Aufzuchtstadium der Welpen, Angewöhnung an Tiere und Menschen
Sprunggelenke: zusammengesetztes Gelenk, welches  aus den sieben Knochen der Hinterfusswurzel besteht.
Stammbaum: auch Pedigree, Zuchtbuch, Ahnentafel. Information bezüglich Herkunft und Rassereinheit des Hundes (Standard)
Standard: er beschreibt die Rassekennzeichen, und wird gemäss FCI vom Zuchtverband des Heimatlandes der Rasse (sofern er dort existiert), aufgestellt und unterhalten. Er wird durch die FCI anerkannt und ist für das Beurteilen von Hunden dieser Rasse in allen Ländern der Erde bindend.
Staupe: Eine der schwersten Hundekrankheiten. Nur vom Facharzt behandelbar
Stichelhaar:
Stockhaar: kurzes bis mittellanges Grannenhaar mit sehr dichter, weicher Unterwolle
Stöberhund:  Jagthund, abgerichtet zum Absuchen von Dickungen, Aufsuchen und Aufstossen von Wild; Suchen und Apportieren von Wild erwünscht. (Spaniel, etc.)
Stop: Stirnabsatz zwischen Schädel und Nasenbein.
Stromung: dunkle Streifen auf hellem Fellgrund
Tan: Englische Bezeichnung für gelbbraun (z. B. beim Foxterrier und Toy Spaniel).
TKGS: Technische Kommission für das Gebrauchs- und Sporthundewesen (franz: CTUS) siehe Diszipline
Tod: siehe Seite  Todesfall
Tollwut: Wundinfektionskrankheit, die durch Speichel übertragen wird, von der nicht nur Hunde, sondern auch andere Wildarten und vor allem Menschen befallen werden können. Trotz strengster seuchenpolizeilicher Vorschriften und Schutzimpfungen ist die Wissenschaft dieser Seuche noch nicht Herr geworden.
Torfhund: auch Torfspitz = Canis familiaris Ladogensis Anutschin, ein älterer, grösserer Typus, der am Ladogakanal in Russland gefunden wurde; und Canis familiaris palustris Rütimeyer aus den spätneolithischen Pfahlbauten der Schweiz und des Bodensees. Vermutliche Vorfahren vieler neuzeitlicher Hunderassen, vom Spitz, Pinscher, Schnauzer, Terrier bis zum Schlittenhund.
Tragezeit:  der Hündin: 63 Tage.
Treibhunde: Seit der Römerzeit zum Treiben von Viehherden, besonders Grossvieh, verwendete Hunde. Neuzeitliche Rassen sind die Schweizer Sennenhunde, Rottweiler, Bouvier des Flandres, Toucheur de boeufs.
Tricolor: (franz.) bedeutet dreifarbig, meist schwarze Grundfarbe mit weissen und braunen Abzeichen oder weiss mit schwarzen und braunen Flecken.
Trimmen: Ausrupfen abgestorbener Haare um eine gleichmässige, dem Standard vorgeschriebene Form des Hundes zu erhalten (z.B. Foxterrier, Bedlington, Niederlaufterrier, Scotch usw.).
Trocken: in der Kynologie Bezeichnung für einen Hund mit gut anliegender Haut, ohne lose Falten und ohne Fettablagerungen unter der Haut.
TSB: Trieberveranlagung, Selbstsicherheit, Belastbarkeit
Turniersport: Wettbewerb von Besitzern und Hund in Gehorsams- und sportlichen Übungen
Tulpenohr: Aufrecht getragenes Ohr mit - tulpenähnlicher - abgerundeter Spitze.
Unterwolle: weiche, dichte, meist kurze feine Haare, welche der Wärmeisolierung des Fells dienen.
VDH: Verband für das Deutsche Hundewesen e.V.: Dachorganisation der deutschen Hundezuchtverbände.
Vorbiss: die Schneidezähne des Unterkiefers stehen vor den Schneidezähnen des Oberkiefers.
Vorstehhund: Gruppe 7 der Rassen gemäss FCI,  Jagdhunderassen, die vor dem gefundenen Wild verharren.
Wamme: Am Hals herabhängende, lockere Haut (z. B. beim Bloodhund).
Wasserhund: Gruppe 8 der Rassen gemäss FCI
Welpe: Junger Hund in der Zeit von der Geburt bis zum zweiten Zahnungsbeginn, der nach etwa 4 Monaten eintritt. (Verkauf von Welpen frühestens 10 Wochen nach Geburt)
Wesensprüfung: Überprüfung, ob Hund zur Zucht zugelassen wird
Widerristhöhe: auch Schulterhöhe genannt wird senkrecht vom Boden bis zum Widerrist gemessen.
Wolfskralle: siehe unter Afterkralle 
Wurf: die Gesamtheit der Welpen einer Hündin bei einer Geburt
Zangengebiss: die Schneidezähne des Oberkiefers stehen genau auf den Schneidezähnen des Unterkiefers
Zucht: Aufzucht von Welpen mit der Absicht, Jungtiere mit den erwünschten Eigenschaften gemäss Rassestandard der Elterntiere zu erhalten.
Zuchtbuch: wird beim jeweiligen Zuchtbuchamt des Rassehundeklubs (im Ausland durch den nationalen Dachverband) geführt und enthält alle Angaben über jeden Hund, der unter den Zuchtbestimmungen dieses Vereins gezüchtet oder ins Land importiert wurde. Anhand des Zuchtbuchs kann man die Abstammung eines Hundes bis zum Beginn der zuchtbuchmässigen Erfassung einer Hunderasse zurückverfolgen.
Züchter: Hundezüchter, sollte gemäss den internationalen Vorschriften und Rassestandards seine Zucht betreiben. (z.B. FCI in Europa, AKC in den USA)  
Zwinger: - Käfig für Tiere
- Bezeichnung einer Hundezucht, oft mit (eindrücklichem) Zwingername und Logo

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25.03.2002